Hi,
die erste Schwung Bilder ist fertig, viel zu wenige für euch vielleicht, aber ich fahr ja nicht weg, um Bilder zu machen.
Bilder gibt`s in meiner Gallery
ALex
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Hi,
weiter gings mit dem Bus, alles verlief wie geplant, nur das unser Check-in Schalter am Flughafen natürlich vor uns den Geist aufgeben musste. Beim Einchecken wurde unser Sportgepäck - also auch das Fahrrad in seiner Kiste ganz problemlos angenommen - allerdings wurde nach dem was wir sehen konnten das Fahrrad an der ersten sichtbaren Röntgenkontrolle vorbeigetragen ... macht auch nichts. Der Flug war gut, allerdings haben wir beide geschlafen, die letzte Nacht war irgendwie ziemlich kurz. Bei der Landung hat wieder mal die Hälfe der Passagiere weiße Gesichter bekommen - nur weil es kurz geruckelt hat. Aber alles kein Problem, also raus aus dem Flugzeug, Gepäck abgeholt - für den weiteren Weg hatten wir einen Golf oder änliches bei Europcar bestellt, zuerst wollten sie uns anstelle dessen einen Volvo S 60 andrehen - allerdings war das mit unserem Alter nicht vereinbar, wir haben also eine A-Klasse bekommen, sogar mit Navi und sind glücklich mit einer ein-stop-stragtegie in Erlangen um 1300 angekommen, haben den Mietwagen zurückgegeben und uns auf den Weg nach Hause gemacht.
Es ist wirklich schön, mal wieder zu Hause zu sein.
ALex
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Hi,
die letzten zwei Tage, haben wir fast ausschließlich damit verbracht, das Boot wieder sauberzumachen, alles abzubauen, zu waschen und natürlich dazwischen die letzten Tage des schwedischen Sommers zu genießen, auch wenn das Wetter innerhalb der letzten Wochen hier schon irgendwie kühler geworden ist. Das Boot ist mittlerweile aus dem Wasser, wir haben unsere Schramme inspiziert, den Mast gelegt und andere Sachen erledigt, wie zum Beispiel das Wasser aus allen Schläuchen zu lassen - im Januar ist die Durchschnittstemperatur in Stockholm 3° C und wir wollen ja keine Frostschäden haben. Morgen geht unser Flug, deshalb mussten wir uns jetzt schon auf die Reise begeben, haben unser Sachen verpackt, das Fahrrad in einer große, recht unhandliche Kiste gesteckt(zerlegt, und natürlich die Luft aus den Reifen gelassen) und sind in den Bus gestiegen, dem einzigen Verkehrsmittel, was uns aus diesem kleinen Ort herausbringen kann. Trotz kleiner Hindernise beim bezahlen (in Deutschland nimmt auch kein Busfahrer 50 Euro Scheine an) hat er uns und die Kiste mitgenommen. Nach einer halben Stunde Busfahrt, standen wir uns noch zwei Stunden an einem wirklich kleinen Bahnhof die Beine in den Bauch, um dann den Zug nach Linköping zu nehmen, der pünktlich aus der Dunkelheit aufgetaucht ist. Am Ende diese Tages sitzen wir am Bahnhof in einer schlecht beheizten Hütte - aber um vier Uhr geht unser Bus zum Flughafen.
ALex
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Hi,
heute haben wir die letzte Etape auf dem Wasser hinter uns gebracht, haben das letzte mal die Segel hochgezogen, und abend Loftahammar erreicht, den Heimathafen des Schiffs. Unterwegs hat uns noch das Angelfieber gepackt, tatsächlich hat dann auch einer angebissen ... aber man muss schon viele Kartoffeln kochen, um daraus ein vollwertiges Essen zu bauen. Die Segel haben wir dann vor der Hafeneinfahrt noch heruntergenommen, es war schon irgendwie schade, sich von dem Gefühl zu verabschieden, auf dem Wasser "irgendwo da draußen" zu leben, aber es hat rießig Spaß gemacht ... aber nach all der schönen Zeit hier oben, hab ich jetzt wirklich das Gefühl, dass es auch mal wieder schön wäre, zu Hause zu sein.
ALex
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Hi,
Heute früh hatten wir fast Ambitionen bis ganz nach Hause, also in den Heimathafen des Schiffes, zu fahren, allerdings hatten wir den Wind voll auf der Nase. Natürlich könnte man mühsam aufkreuzen, allerdings im schmalen Fahrwasser durch die Schären etwas riskant.So sind wir fleißig motort - so das wir rechtzeitig vor dem aufziehenden Regen eine schöne Bucht aufgesucht hatte. Da keiner auf ein ausedehntes Abende
Sen Lust hatte haben wir uns im Experiment versucht: Teflon Pfanne, Toast, Käse, verschiedenste Gewürze, Tomaten. Als Imbis wirklich gut zu gebrauchen - hat aber wirklich nichts mit gesunder Ernährung zu tun. Heute ist der letzte Nacht, die wir draußen zwischen den Schären verbringen - mit kleinen Schritten nähern wir uns der Zivilisation.
ALex
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Hi,
gestern ging´s früh los - wir wollten ja auch weit kommen. Geschafft haben wir´s nur bis zu einer Insel mit dem Namen Utö - allerdings diesmal ein anderes Utö. Bis dorthin sind wir erstmal durch die Vororte von Stockholm gefahren, kleine Kanäle, auf denen die Schweden wieder mal keine Ahnung von Vorfahrtsregeln auf dem Wasser haben. Am Nachmittag sind wir dann unter Segeln durch eine mittlere Flotte Großsegler gekreuzt - endlich mal jemand, den man locker unter Segeln abhängt. Heute morgen ging´s weiter in Richtung Süden, allerdings war der Wind von Anfang an sehr launisch zu uns, entweder zu schwach oder aus der falschen Richtung - wir sind aber tapfer aufgekreuzt, bis vier in der früh - sternenklare Nacht, die Windsteueranlage macht den Rest. Etwas spannend wars trotzdem, weil ein Mitsegler die Features der elektronischen Navigation so eifrig erweitern wollte, dass sie am Ende garnicht mehr funktioniert hat(ein Touchscreen Pc ohne Touch Funktion - mehr sag ich nicht). Angekommen sind wir in Arkösund - eigentlich nur zum Schlafen, Wasser und Lebensmittel bunkern.
ALex
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Hallo,
Stockholm ist heute planmäßig erwacht, wir ein bischen später - der Abend war doch ein bischen länger. Nach einem kurzen Einkauf entdeckten wir, dass es ein kostenloses Wlan gab - wir haben uns trotzdem losgerissen, und sind Richtung Stadt gelaufen. Viele Sachen haben wir nicht besichtigt - aber trotzdem glaube ich ist Stockholm immer wieder einen Besuch wert - irgendwie ist es meine Lieblings-Großstadt geworden, die Leute sind nett, die Stadt liegt am Wasser und man kann mit den meisten Leuten reden. Am Ende des Tages fanden wir beide, als wir auf unser Sushi warteten, das es sich schon jetzt wirklich gelohnt hat, nach Stockholm zu segeln.
Zurück am Boot mussten wir uns noch notgedrungen mit unserer Rückreise beschäftigen, bevor wir uns ins Stockholmer Abendleben stürzen konnten - etwas zu spät, die Skandinavier fangen mit ihren Freitagsgelagen also recht zeitig an. Diverse Clubs waren bis zum brechen voll - trotz invite only und Eintrittsgeld. In einer Schlange zum anstehen haben wir uns eine weile ganz nett unterhalten - Irgendwie ist es komisch zu sagen, dass man in Deutschland quasi an der Grenze zu Österreich lebt, aber anders kann man das schwer beschreiben, wenn keiner weiß wo good old Bavaria liegt. Wir haben in diversen Clubs noch die Exzesse der Schweden beobachtet, das T-Shirt, dass wir in der Fußgängerzone gesehen hatten: "Vodka - connecting people", erklärte da einiges. Das nächste Mal werden wir uns vorher von Einheimischen über die besten Bars unterhalten - ich glaube es gibt zu viele Seitenstraßen, als dass man sie in einer Woche alle kennenlernen könnte.
ALex
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Hi,
Die beiden alten Schweden auf dem gekaperten deutschen Boot wollen nach Stockholm - ob das gutgeht? Der Wind pfiff jedenfalls auf dem größten Teil der heutigen Strecke gegen uns, aber unser Motor hat uns trotzdem ins Zentrum von Stockholm gebracht - in den Vasahamn genau gesagt, er liegt in unmittelbarer Nähe zum Vasa Museum. Die Vasa ist ein vor mehr als 300 Jahren nach ihrer Fertigstellung im Stockholmer Hafen gesunken - man hat sie erst Mitte dieses Jahrhunderts gefunden und gehoben - als Ganzes, jetzt ist sie eines der schönsten Museen, die ich kenne.
Aber erstmal schlängelte sich unser Weg durch die Stockholmer Schärenwelt - wenns hier im Winter nicht so dunkel wäre könnte man durchaus hier leben. Abends gings noch kurz durch die Stadt, der Pizza Hut war unser Freund. Nach einer kurzen Sondierung der Lage ging´s wieder zurück zum Schiff - morgen wollen wir ja die Stadt kennenlernen und hoffentlich auch ein paar passende Geschenke ergattern, für die in deren Schuld wir vielleicht ein bischen stehen.
ALex
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Hi,
Es gibt wieder mal eine Doppelausgabe, diesmal ging´s auch hauptsächlich darum Strecke unter Segeln zurückzulegen - im Hinterkopf den Gedanken noch nach Stockholm zu fahren um doch noch eine zweite größere Stadt zu genießen. Früh Morgens sind wir also aufgestanden - leider mussten wir dann feststellen, dass alles in dichten Nebel gehüllt war, selbst der Leuchtturm der uns gestern noch den Weg gezeigt hatte - Sichtweite 300m, erst als sich um 12 der Nebel immer noch nicht gelichtet hatte, trafen wir trotzdem Vorbereitungen zum Auslaufen. Vorher haben wir noch Utö, besichtigt - Das Dorf ist wirklich ein "verschlafenes Nest", vielleicht 20 Häuser, ein Leuchtturm, eine Lotsenstation und ein kleiner Laden. Das Auto auf der Insel hat keine Zulassung, es ist auch das einzige. Die Post und Lebensmittel kommen mit der Fähre - ein Spektakel, und man kann jedesmal kann man Abschiedszeremonien beobachten. Wir sind dann auch los - in den gespenstischen Nebel, aber man konnte wenigstens ein bischen segeln - allerdings wollten wir nicht nachts weiterfahren - zumindest nicht bei dem Nebel. Also rein in den nächsten Hafen - vor dem Absprung in Richtung Schweden gabs auch nur noch einen - dort angekommen sind wir gleich in die Kojen gefallen - morgens entsprechend früh aufzustehen. Diesmal hat alles geklappt - Wetter Wind und Wellen - Ziel war Sandhamn, ein am Außenrand des Stockholmer Schärengürtels gelegener Hafen der dem königlichen schwedischen Segelklub gehört. Über Nacht hat uns dann für eine Stunde der Nebel überrascht, angekommen sind wir um fünf am morgen. Nach der Festellung, dass wir insgesammt schon mehr als 500 Seemeilen zurückgelegt haben, gabs erstmal ein paar Stunden Schlaf, aber nur ein paar, denn Nacht war meistens nur einer von uns wach.
ALex
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Hi,
von Turku müssen wir uns heute verabschieden – unseren wohl nördlichsten und östlichsten Punkt verlassen wir aus einem Grund, den es für mich im letzten Monat nicht gegeben hat – wir begeben uns auf den Heimweg. Noch sind es zwar zahlreiche Meilen übers Wasser und Kilometer an Land zu dem Flugzeug, was uns in wenigen Stunden wieder ins Herzen Europas zurückbefördert. Irgendwie freu ich mich jetzt schon darauf, wenn bei uns der erste Schnee fällt, oder tagelang schlechtes Wetter ist und man sich vor dem Kamin zusammenkuscheln kann. Wir haben uns also auf dem Weg gemacht, erstmal Richtung Süden, zu einer kleinen Insel namens Utö, ein Leuchtturm und vielleicht zehn Häuser stehen drauf, sie liegt am südlichen Rand des finnischen Inselnreiches, wir hoffen das sie für uns zum Absprung in Richtung Stockholmer Archipel wird. Das Segeln fiel uns heute anfangs ein bisschen schwer, der Wind war einfach zu wenig. Als wir aber den unmittelbaren Schutz der Inseln verlassen haben, hat der Wind wie erwartet zugenommen so das wir stellenweise etwas nass geworden sind – mit wenig Segelfläche haben wir uns dann nach Utö vorangesegelt um eine Stunde nach Einbruch der totalen Dunkelheit im Hafen - dort hat uns der Wind ohne Segel schon 4° auf die Seite gelegt: 25 Knoten oder 46 km/h … Windstärke 6. Danach gab’s erstmal leckere Tortellini mit improvisierter Milch-Sauce, eingedickt mit Mehl und Butter, leider hatten wir keine Muskatnuss.
ALex
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